FAQ

Anerkennung von Vorwissen

Berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten können nach
§32, Absatz 4, Landeshochschulgesetz (LHG-BW, 2005)
auf ein Hochschulstudium angerechnet werden,
wenn zum Zeitpunkt der Anrechnung die
Voraussetzungen für den Hochschulzugang erfüllt
sind, Gleichwertigkeit zwischen den anzurechnenden
Kenntnissen und den Studien- und Prüfungs-
kompetenzen gegeben ist und das Akkreditierungs-
verfahren des Studiengangs die Anrechnungskriterien
überprüft hat.

Berufliche Kenntnisse dürfen höchstens 50% des
Umfangs des Hochschulstudiums ersetzen.
(KMK, 2002, S. 2, LHG-BW, 2005, § 59).

Die Prüfungen und die Anrechnung werden durch
die Hochschule vorgenommen, die auch festlegt,
unter welchen Voraussetzungen und im welchem
Umfang die beruflichen Kenntnisse angerechnet
werden können.

Bildungsurlaub

In den meisten Bundesländern besteht ein Anspruch
auf Bildungsurlaub. Der Bildungsurlaub beträgt in der
Regel fünf Arbeitstage und ist beim jeweiligen
Arbeitgeber zu beantragen.

Der überwiegende Arbeitsort muss in dem Bundesland
liegen, das Bildungsurlaub gewährt. Der Weiterbildungs-
anbieter muss in dem jeweiligen Bundesland anerkannt
sein.

Das ZWPH hat eine solche Anerkennung für die
Bundesländer Baden-Württemberg, Bremen und
Nordrhein-Westfalen.

Kommt ein Studierender aus einem Bundesland, das
Bildungsurlaub gewährt, wird das ZWPH eine
entsprechende Anerkennung beantragen. Keinen
Bildungsurlaub gewähren bis jetzt Bayern, Sachsen
und Thüringen.

 

Finanzierung

Aufstiegsstipendium des Bundes

Zielgruppe sind all diejenigen, die eine Berufsausbildung
besonders erfolgreich absolviert haben und über eine
Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren verfügen.

Über die finanzielle Förderung nach den Bestimmungen
des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG)
informieren in Baden-Württemberg die Ämter für
Ausbildungsförderung.

weitere Information beim Bundesministerium für Bildung und Forschung


BAföG - Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz

Zielgruppe sind die Studierenden an einer Hochschule;
keine Altersgrenze (sonst 30 Jahre), wenn die
Hochschulzugangsberechtigung durch berufliche
Qualikation oder durch eine Zugangsberechtigung
erworben wurde.

weitere Informationen über das BAföG beim Bundesministerium für Bildung und Forschung


Meister BAföG

Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten über
das Meister-Bafög erhalten Sie auch unter Telefon
0800 6223634.

weitere Informationen über das Meister BAföG beim Bundesministerium für Bildung und Forschung


Bildungsgutscheine

Mit dem Ende 2008 aufgelegten bundesweiten
Programm Bildungsprämie werden individuelle
berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert.

Ziel ist es, insbesondere das Bewusstsein und
die Eigeninitiative für Weiterbildung im eigenen
beruflichen Lebenslauf zu stärken.

Weiterbildungsinteressierte, die die
Fördervoraussetzungen erfüllen, können einen
50 prozentigen Zuschuss zu den Kursgebühren
erhalten – maximal jedoch 500 €.

Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen
Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Den Prämiengutschein
können Sie kostenlos bei einer der bundesweit über
500 Beratungsstellen bekommen.

Weitere Informationen: www.bildungspraemie.info
oder über die kostenfreie Service-Hotline
0800 – 2623000. Auf die Kosten des Studiums sind
Bildungsgutscheine anrechenbar.

weitere Informationen über Bildungsgutscheine bei der Arbeitsagentur


Studiengebührendarlehen der L-Bank

Angedacht für Studierende sowohl grundständiger
als auch konsekutiver Studiengänge an einer
Hochschule in Baden-Württemberg. Altersgrenze
40 Jahre.

weitere Informationen bei der L-Bank


Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten
finden Sie unter auf der Seite des Ministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs.

zu den Ministeriums-Seiten

 

Steuerliche Geltendmachung

Weiterbildungskosten können in der Steuererklärung
als Weiterbildungs- oder Ausbildungskosten abgesetzt
werden. Dazu hat der Bundesfinanzhof in 2002 ein
Grundsatzurteil gesprochen.

Aufwendungen von Angestellten für Fort- und Weiter-
bildungen sind demnach in voller Höhe als Werbungs-
kosten absetzbar, wenn angeführt werden kann, dass
eine Bildungsmaßnahme beruflich veranlasst ist.

Selbstständige können die Kosten in der Steuererklärung
als Betriebsausgaben deklarieren. 

Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes


Unterstützung durch den Arbeitgeber

Viele Unternehmen und Einrichtungen unterstützen
ihre Beschäftigten durch Übernahme eines Teilbetrages
oder des Gesamtbetrages. Nachfragen lohnt sich!